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Entstehung des Vereins „Hospiz am Saalebogen e.V.“

Im Jahre 2015 öffnete sich der damalige Geschäftsführer der Thüringen Klinik, Hans Eberhard, für den Hospizgedanken. Die Gründung des Vereins gelang zeitnah durch die Initiative von Matthias Lander. Am 5. Mai 2015 wurde in einer ersten Versammlung im Speisesaal der Thüringen Klinik Saalfeld, im Beisein des Landrats Marko Wolfram, mit engagierten Ärzten, Geschäftsführern und Bürgern der Stadt Saalfeld der Hospizverein am Saalebogen e.V. gegründet.

Der Verein fördert sowohl die stationäre, als auch die ambulante Hospizarbeit. Die Betreuung von Schwerstkranken, Sterbenden und ihrer Angehörigen durch eine angemessene palliativmedizinische und –pflegerische Versorgung, sowie ehrenamtliche Begleitung ist unser Ziel.

Zur Umsetzung dieser gestellten Aufgabe betreibt die gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Hospizverein in Zukunft das stationäre Hospiz am Saalebogen in der Kleiststraße 1 in Saalfeld. Warum ein Hospiz mitten in der Stadt? Sterben gehört zum Leben dazu. Die betroffenen Menschen wurden meist mit Freude im Leben begrüßt, sollten sie dann nicht auch unter uns verabschiedet werden?

Hospizliche Angebote sind grundsätzlich kostenfrei für alle Betroffenen. Erwachsene Menschen mit einer lebensverkürzenden Diagnose können in einem Hospiz aufgenommen werden.

Finanziert wird die Arbeit zu 95 % von den Krankenkassen, 5 % müssen jedes Jahr durch Spenden eingeworben werden. Wir sind überaus dankbar, dass sich im Städtedreieck Saalfeld-Rudolstadt-Bad Blankenburg zahlreiche Firmen & Bürger mit ihrem finanziellen Engagement für das Gelingen dieser Herausforderung einsetzen. Helfen würde u.a. eine dauerhafte Unterstützung.

Falls der Wunsch besteht, bis zum Lebensende zuhause zu verbleiben, besuchen ehrenamtliche Hospizhelfer/Innen vom „Ambulanten Hospizdienst am Saalebogen“ die Betroffenen und deren Familien.

Auch in Pflegeeinrichtungen und im Krankenhaus ist eine solche hospizliche Begleitung möglich. Die Ehrenamtlichen kommen, wenn sie gerufen werden. Diese Besuche entlasten vor allem die Angehörigen, die oft 24/7 bei ihren Angehörigen im Einsatz sind.

Einmal im Monat treffen sich die Mitarbeiter/Innen des ambulanten Hospizdienstes zur Weiterbildung, sowie zum Austausch der geleisteten Begleitungen sterbender & schwersterkrankter Menschen.

In der Regel bietet der Verein über den Ambulanten Hospizdienst jedes Jahr einen neuen Ausbildungskurs für ehrenamtliche Hospizhelfer/innen an. Mit Abschluss des Kurses sind die Teilnehmer/Innen gut für die Sterbebegleitung ausgebildet.

Der Verein leistet Öffentlichkeitsarbeit zur Verbreitung der Inhalte und Prinzipien der Hospizidee – die Cicely Saunders mit ihrem Satz: „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“ auf den Punkt gebracht hat.

Falls Ihr Interesse geweckt ist, können Sie sich gern unter www.hospiz-am-saalebogen.de informieren.

(Kerstin Lander)