Richtfest in der Kleiststraße für stationäres Hospiz

Richtfest in der Kleiststraße für stationäres Hospiz

Mit dem heutigen Richtfest hat das Hospiz am Saalebogen e.V. einen weiteren Meilenstein erlebt. Bei besten Wetterbedingungen und regem öffentlichen Interesse eröffnete Matthias Lander in seiner Funktion als Koordinator und Geschäftsführer der Saalebogen Hospiz gGmbH gemeinsam Cordula Wiegand, die als Geschäftsführerin die WOBAG als Bauherrin vertrat, das Richtfest mit einer kurzen Ansprache. Beide betonten, dass der bauliche Fortschritt in der Kleiststraße gut vorangehe und im geplanten Kostenrahmen liege.

Einer Tradition folgend, die ihre Wurzeln im 14. Jahrhundert hat, stiegen Cordula Wiegand und Matthias Lander auf das mit dem Richtbaum geschmückte Dach. Dort sprach Zimmmerermeister Udo Weltrich den Richtspruch, in dem er Auftraggebern, Planern und Verantwortlichen des Bauwerks dankte, und einen Schluck des eingeschenkten Sekts auf deren Wohl trank. Anschließend ließ er das Glas nach altem Brauch zu Boden fallen, wo es wunschgemäß zerbrach und somit Glück für das weitere Baugeschehen und das Haus selbst verhieß.

Im Anschluss übergab Beate Holzhey in ihrer Funktion als Geschäftsleiterin der Sparda-Bank eG-Filiale Saalfeld Matthias Lander einen Spendenscheck in Höhe von 30.000 Euro. Die Sparda-Bank Berlin unterstützt das Hospiz-Projekt seit geraumer Zeit und plant für die Zukunft eine langfristige Unterstützung der Einrichtung, die Schwerkranken und Sterbenden lt. Matthias Lander eine „würdige Vollendung ihres Lebens“ ermöglichen soll.

Ebenso wie Beate Holzhey dankte der Hospiz-Geschäftsführer der KomBus GmbH für die Bereitstellung einer Werbefläche für das Hospiz auf zwei Bussen, sowie der Volksbank eG für die Finanzierung der Werbung selbst. Anlässlich des Richtfestes wurde die rollende Werbung mit einem Gruppenfoto in Szene gesetzt, auf dem einige der 40 ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter zu sehen sind.

Auch die anderen Unterstützer des stationären Hospiz-Projektes, z. B. die Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“, zahlreiche engagierte Firmen und die vielen privaten Spender wurden erwähnt und gewürdigt. Nach jetzigem Stand ist die Fertigstellung des Hospizes für das erste Halbjahr 2021 anvisiert. Finanziert wird das Hospiz zu 95 Prozent von den Kranken- und Pflegekassen, die restlichen 5 Prozent bzw. 75.000 Euro erbringt die Saalebogen Hospiz gGmbH in Eigenleistung bzw. aus Spenden.

Quelle: marcus-Verlag & OUTRANGE Media

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